Bei strahlend schönem Wetter begann das zweite Brunner Wiesenwochenende

 

Anfangs wenig besucht, kamen dann hunderte zum fulminanten Konzert von

„The BossHoss“

 

Die Fahrgeschäfte blieben leer und das Festzelt füllte sich nach und nach, auch weil es Draußen am Abend kalt wurde sowie der Hunger nach Stelzen & Weißwurst mit einer Maß Bier rief, zumal die Preise für Wiesnverhältnisse moderat sind.

 

Leider begannen die Live Acts nicht wie im Programm angekündigt gegen 19:30 Uhr sondern erst gegen 20:15 Uhr, bis dahin fror man im ungeheizten Festzelt um der Dinge die da geschehen mögen zu harren, daran konnte auch Moderator Roman Gregori nichts ändern!?

Endlich relativ pünktlich gegen 21:30 betraten dann „The BossHoss“ die Bühne und das Zelt heizte sich schlagartig auf Dank der Stimmung welche die Beiden Burschen mit ihrer Band verbreiteten.

 

Das hatte aber auch zur Folge, dass weiterhin die Fahrgeschäfte leer blieben und auch die wenigen Verköstigungsstände kaum Geschäft machten. Apropos Geschäft, da lässt doch die Gastronomie zu Wünschen übrig insbesondere im Festzelt wo man nur an Getränken Limonaden und Bier bekommt, jedoch keinen Kaffee, den wir uns auch wegen der Kälte im Zelt sehr gewünscht hätten! So mussten wir uns mit „Kracherl“ und Weißwurst begnügen!?

 

Das machte eben dann „The BossHoss“ halbwegs wieder wett mit der fulminanten Show, auch wenn einiges an „Oktoberfest“ mit Einklang, was nicht gerade unseren Geschmack traf, weil dadurch altbekannte Songs von „The BossHoss“ auf der Strecke blieben!

Letztlich jedoch war das Publikum zufrieden und auch wir großteils, auch wenn bei der Organisation trotz „10 Jahre Brunner Wiesn“ noch viel Luft nach oben ist.

Wer München und vor allem die Wiener Wiesn kennt weis, was wir meinen!

 

Auch schienen bei dem eher kleinen Fest die Securitys etwas überfordert und das bei nur ein paar hundert Besuchern und nicht so reichlich fließendem Alkohol, doch war man sehr freundlich, was doch positiv auffiel.

Negativ jedoch fiel die Unsitte auf, Presseangehörige am Eingang zu Kontrollieren, was rechtlich trotz Hausrecht sehr fragwürdig ist, aber der Einsatzleiter nicht wahr haben will, da tut eine Nachschulung in Sachen Medienrecht und Verfassung dringend not!

 

Dafür fanden wir es sehr positiv, dass die „Brunner Wiesn“ die „Harlay Owners Group“ unterstützte mit insgesamt € 1000,-- für Muskelkranke Kinder, wofür sich auch dessen „Boss“ Ferdinand O. Fischer auf der Bühne beim Festmanagement und Roman Gregori, dem Bandleader der bekannten Wiener Formation „Alkbottle“ bedankte.

Gleich danach brannte dann auch Dank der zahlreich erschienen „Harlayfahrer“ die Luft am Konzertbeginn von „The BosHoss“!

 

Alles in allem ein netter Abend, zwar mit Pannen aber vielleicht lernt das Management ja noch dazu und so freuen wir uns auf nächste Woche, wo Suzi Quatro und Smoky im Festzelt aufspielen werden.

 

E. Weber

 

Mitarbeit: I. Ankele

Alle Fotos: E. Weber (c) 2022

22. September

Kommentare: 0

Koreanischer Staatsbesuch in Heiligenkreuz

 

Fotos:  E. Weber (c) 2021

Kommentare: 0