Feierlicher Einstand der Justizwacheanwärterinnen und – anwärter im BMVRDJ

 

Aspirantenempfang mit Justiz-minister Dr. Clemens Jabloner

 

Heute Montag, den 11. November 2019, empfing Justizminister Dr. Clemens Jabloner gemeinsam mit dem Generaldirektor für den Strafvollzug Mag. Friedrich Alexander Koenig die angehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justizwache bei einem feierlichen Empfang im Großen Festsaal des Palais Trautson. 

 

Fast 100 Aspirantinnen und Aspiranten, darunter 35 Frauen und 64 Männer, haben das mehrstufige Auswahlverfahren positiv abgeschlossen und absolvieren derzeit die einjährige Grundausbildung zur Justizwachebeamtin und zum Justizwachebeamten. Die Auszubildenden aus den Ausbildungszentren Graz, Linz, Stein und Wien wurden von acht leitenden Bediensteten (Kommandanten und Leiter der Bildungszentren) zu der Feierlichkeit begleitet. 

 

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Bundesminister Jabloner die Aspirantinnen und Aspiranten und betonte die herausragende Bedeutung der täglichen Arbeit der Justizwache. Er drückte seine hohe Anerkennung für diese tragende Säule der Justiz aus und bedankte sich für ihren zukünftigen Dienst im österreichischen Strafvollzug. Schließlich wünschte er den Justizwacheanwärterinnen und –anwärtern alles Gute für ihre zukünftige Tätigkeit. 

 

„Es ist mir sehr bewusst, welche Herausforderungen Sie im Strafvollzugsalltag zu meistern haben. Diese Aufgabe ist anspruchsvoll: Bewachen und sichern auf der einen Seite, aber auch aktiv auf die Insassen einwirken und sie zu einer anderen – besseren - Lebensführung bewegen und anleiten. Resozialisierung ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und eine der besten Möglichkeiten, um weitere Straftaten zu verhindern. Daran arbeiten Sie künftig an vorderster Front, wovor ich großen Respekt habe. Danke, dass Sie sich für die Justizwache entschieden haben und einen sicheren, modernen und humanen Straf- und Maßnahmenvollzug aufrechterhalten“, so Justizminister Jabloner beim Empfang.

 

Auch der Generaldirektor für den Strafvollzug, Mag. Friedrich Alexander Koenig sowie der Vorsitzende des Zentralausschusses der Exekutivbediensten der Justizanstalten, Chefinspektor Martin-Johann Schöpf freuten sich, zahlreiche engagierte Auszubildende für einen solch anspruchsvollen Beruf im Palais Trautson empfangen zu dürfen.

 

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Blechblasensemble der Justizwachemusik unter der Leitung von Kontrollinspektor Ernst Hutter. 

 

Wir wünschen den Aspirantinnen und Aspiranten einen guten Einstieg in die Justizfamilie und alles Gute!

 

BMfJ.

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VGT tourt mit Pro-Wolf Ausstellung durch Österreich und startet Petition für Wolfsschutz

 

In den nächsten Wochen wird die Wander-Ausstellung die Wolf-“Hot-Spots“ in Österreich bereisen

 

Wien (OTS) - Der Wolf, ein sehr emotionales Thema. Die meisten Besucher_innen der Ausstellung zu Wölfen, die der VGT heute erstmals auf der Wiener Mariahiferstraße präsentiert, sympathisieren mit dem Wolf und sind an objektiven Informationen interessiert. Doch nicht alle. Von erstaunlich viel Hass motiviert, forderten einige Leute die sofortige Ausrottung dieser Tiere und wiederholten dabei auch die klassischen Mythen, wie dass die Wölfe vom WWF ausgesetzt worden wären (warum nicht gleich von George Soros!) und dass sie Kinder bedrohen. Die Hetze trägt offenbar Früchte. Dabei wirkt dieser Hass völlig unachvollziehbar, die meisten dieser Menschen, die äußerst erregt und aggressiv den Wolf verfluchten, hatten selbst mit dem Wolf nach eigener Aussage überhaupt keine Erfahrung. Und sie halten definitiv keine Schafe.

Die weiteren Stationen der Pro-Wolf Tournee des VGT sind am 27.11. Wiener Neustadt, am 28.11. St. Pölten, am 12.12. Gmünd und Waidhofen/Thaya, am 13.12. Horn und Krems, und zuletzt am 17.12. Zwettl und Melk.

VGT-Obmann Martin Balluch ist heute auch vor Ort bei der Ausstellung: "Diese Welle von Hass gegen den Wolf, dieser Schrei nach Lynchjustiz und diese untergriffige Aggression gegen jene, die auf der Seite des Wolfes stehen, erinnert mich an dunkle Jahre in unserer Geschichte. Während in unseren Nachbarländern, in denen ununterbrochen Wölfe gelebt haben, seine Existenz kein Thema ist, wie in der Slowakei oder in Slowenien, gibt es diese seltsame Aufregung gerade in Österreich, wo gerade einmal vielleicht zehn Wölfen leben. Das ist eine von der Jägerschaft gesteuerte Hysterie, gegen die wir nun mit seriöser Aufklärung vorgehen. Ich freue mich auf die Diskussionen im Waldviertel, die uns dort erwarten!"

Zur Petition: vgt.at/wolf

 

VGT - Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
Kampagnenleitung

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Aktion „Willkürliche Grenzstation“, 30. Oktober 2018

 

Wien (OTS) - Die Grüne Bildungswerkstatt Wien veranstaltet, Dienstag, eine Medienaktion zum Thema Grenzen.

 

Auf der der Mariahilfer Straße, Höhe Zollergasse, wird eine mobile Grenzstation aufgebaut. Eine kleine Holzhütte mit zwei Polizeigittern trennt die Stadt willkürlich in Ost-Wien und West-Wien.

 

Wer unmittelbar an dieser Stelle passieren will, wird „kontrolliert“. Mit dieser Aktion soll darauf hingewiesen werden, was passiert, wenn die Freizügigkeit innerhalb der EU abgeschafft und neue Grenzkontrollen wiedereingeführt werden.

 

Medienaktion der Grünen Bildungswerkstatt Wien

 

mit: Faika El-Nagashi, Integrationssprecherin Grüne Wien

 

Kommunikation Grüne Wien
presse.wien@gruene.at
http://wien.gruene.at

 

Text von der Redaktion bearbeitet!

 

Nach der "Demo"

 

Fotos:  E. Weber (c) 2018

Fotos: M. Sebek (c) 2018

Fotos:  E. Weber (c) 2018

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