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Der Ukrainekrieg und Zeichen in der Stadt

 

Von den Botschaften bis hin zu Denkmälern und dem Hauptbahnhof

 

Ein kleiner Lokalaugenschein am 2. März bei der Ukrainischen Botschaft in Gersthof zeigte ein paar Gedenklichter und Aufschriften, ähnlich später auch bei der Russischen Botschaft, wenngleich dort naturgemäß sehr „Russenfeindlich“ bis hin zu Friedensbotschaften.

 

Beeindruckt hat uns das Statement des Palais Schwarzenberg, welches ihre Außenmauer hinter dem „Russendenkmal“ am Schwarzenbergplatz Blau – Gelb gestrichen haben und somit den Hintergrund des schwer bewachten Denkmals des russischen Soldaten klar markiert! Daran ändern auch von „Russenfreundlichen“ Personen niedergelegte Kränze am so genannten „Erbsenkönig“ nichts …

 

Das Denkmal ist Teil des Staatsvertrages, weshalb es auch in Krisenzeiten immer wieder schwer bewacht wird, zusätzlich zu der Videoüberwachung vor Ort. Es symbolisiert den Sieg der Russen mit den Alliierten über Nazi Deutschland und die Hilfe der Sowjetunion für Österreich. Diese fand auch mit Lebensmittel statt, welche sich laut Zeitzeugen hauptsächlich aus Erbsenkonserven bestand, so entstand auch der „Denkmalname – Erbsenkönig“.

 

Am Wiener Hauptbahnhof befanden sich am Nachmittag dann nur eine Handvoll Ukraine Flüchtlinge, welche von der Caritas vor Ort betreut wurden unter dem wachsamen Auge der ÖBB Sicherheit.

 

Wobei sich die Sicherung der Botschaften eher in Grenzen hielt, ebenso die Sicherung des Hauptbahnhofes, einzig das Russendenkmal wird schwer bewacht um Anschläge oder Vandalenakte wie sie in mehr als 80 Jahren immer wieder vor kamen zu Vermeiden

 

Bleibt zu Hoffen, dass Russland bald einlenkt und der Ukraine ihre Souveränität wieder gibt, somit Europa wieder in Frieden leben kann!

 

E. Weber

Fotos:  E. Weber © 2022

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