Rebellion für das Leben - extinction rebellion schritt zur Tat

 

Straßenblockade auf der Babenbergerstraße / Museumsstraße / Mariahilferstraße am Mittag des 7.10. als Teil einer Europäischen Aktion welche in viele Städten für Verkehrschaos sorgte

 

Fotos:  E. Weber (c) 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Fotos: M. Sebek (c) 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Lichterfest Alte Donau

 

Fotos: M. Sebek (c) 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Langweilige Innenstadt des Nachts

 

Nur geschlossene Lokale und das in einer Weltstadt

 

Wir waren in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag in der Wiener Innenstadt auf Lokalaugenschein.

 

In der Zeit von 00:00 bis 04:30 waren bereits die meisten Lokale entlang der Rotenturmstraße sowie der Kärnterstraße geschlossen, ebenso wie am Opernring auch!?

 

Auch in der restlichen Innenstadt sah’s kaum anders aus, gerade mal im so genannten Bermudadreieck waren Lokale geöffnet ansonsten nur spärlich.

 

So wird die Stadt keine Touristen mehr anziehen und auch die heimischen „Fortgeher“  werden da bald eher in die Bundesländer ausweichen, wo selbst des Nachts die meisten Lokale offen haben wie zum Beispiel in Salzburg oder auch schon in Linz, selbst in der Umgebung Wiens sind im Sommer viele Lokale bis so 2:00 – 4:00 früh offen, was man offenbar in Wien nur im Bermudadreieck und teilweise am Donaukanal schafft!?

 

Als ausweiche gäbe es noch die Gürtellokale, doch da sind viele zweifelhaft und auch die Gesellschaft am Gürtel lässt meist zu wünschen übrig, daher ist der Gürtel eher abzulehnen des Nachts!

 

Sicher gibt es in der Innenstadt Anrainer die geschützt werden müssen vor zu viel Lärm, doch wir meinen, wer sich in der / einer Innenstadt ansiedelt, muss einfach damit rechnen und somit auch damit leben, dass es Nachtleben gibt! Wer das nicht will muss in einen anderen Bezirk oder gleich an den Stadtrand  ziehen.

 

Um zu viel Lärm zu vermeiden muss dann eben die Polizei ihre Pflicht tun und Anwesenheit demonstrieren, außerdem könnte die Stadt auch Sicherheitsdienste zur Lärmverminderung beauftragen oder gleich wie in anderen Bundesländern schon üblich eine Stadtwache einrichten, die dann unter anderem eben auch für den Lärmschutz zu sorgen hat!

 

Wien lebt zu einem guten Teil vom Tourismus und die Wirtschaft von den „Fortgehern“, doch so vergrämt man eher sowohl Touristen als auch Einheimische!

 

E. Weber

Fotos:  E. Weber © 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Verkehrsschwerpunkt Fahrrad und E-Scooter: Ergebnis

 

Gestern (16. Juli 2019) führten die Landesverkehrsabteilung und der uniformierte Fahrraddienst der LPD Wien eine gemeinsame verkehrspolizeiliche Aktion durch

 

Es kam zu Kontrollen aller Verkehrsteilnehmer, im Fokus standen aber Radfahrer und Fahrer von E-Tretrollern. Die Verkehrsaktion erzielte folgendes Ergebnis (Auszug): 240 Organstrafverfügungen und 79 Anzeigen gegen Fahrradfahrer und Fahrer von E-Tretrollern, hauptsächlich wegen Missachten des Rotlichtes von Verkehrsampeln, Hantieren mit dem Mobiltelefon und Befahren des Gehsteiges; darüber hinaus wurde ein getuntes e-Bike angehalten (festgestellte 48 km/h mit dem Rollentester durch LVA) 81 Organstrafverfügungen und 101 Anzeigen gegen Lenker von Kraftfahrzeugen wegen diverser Verkehrsdelikte, darunter Fahren ohne Lenkberechtigung, 1 Kennzeichenabnahme inkl. 12 Anzeigen bei einem fahruntüchtigen Auto, 1 Sicherheitsleistung von 700 Euro wegen dreifacher Missachtung der Kindersicherung sowie Untersagung der Weiterfahrt 2 fremdenpolizeiliche Festnahmen 4 Anzeigen bei Bettlerkontrollen im Bereich Mariahilfer Straße 114 Abmahnungen, vorwiegend wegen fehlender Fahrrad-Ausrüstung

 

Landespolizeidirektion Wien - Pressestelle

 

Pressesprecher Paul EIDENBERGER 

Symbolbild:  E. Weber © sgb-media

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

 An der oberen Alten Donau

 

Fotos:  E. Weber (c) 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Der Schandfleck „Appel“ auf der Donauinsel

 

Ehemals gut gehendes Wirtshaus verfällt und wurde so zum Schandfleck

 

Bis in die 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts war der Appel ein gut gehendes Wirtshaus für Badegäste & Ausflügler ebenso wie für Trucker.

 

Die Betreiber dürften dann Ende 90 in Pension gegangen sein und das ohne Nachfolger, woran sich leider bis Dato nichts geändert hat!?

 

Dem vernehmen nach, ist wohl auch die Stadt als Grundeigentümer daran schuld, dass sich kein Betreiber findet, da offenbar horrende Pachten verlangt werden, ohne Rücksicht auf die notwendigen Renovierungsarbeiten!?

 

Eine Vorgehensweise die für uns nicht neu ist, denn wir stießen schon öfter auf horrende Forderungen was die Donauinsel betrifft, egal ob als Veranstalter oder eben Pächter ….

Für uns stellt sich da die Frage ob diese Forderungen auch rechtmäßig sind, wir denken nein!

 

Unabhängig davon finden wir es schade, dass dringend notwendige Lokale auf der Donauinsel einfach vernachlässigt werden insbesondere eben am Südteil wo’s doch weniger Einkehrmöglichkeiten gibt, seit auch Anfang der 2000er „die Oase“ geschlossen hat, so blieb nur noch „der Grieche = ehemalige Dammhütte“ die auch nicht mehr das ist was sie mal war; „die Jamaika Beach“ und manchmal ein Doppeldeckerbus der über den Sommer nahe dem „Inselende“ steht.

Darüber hinaus gibt es noch die Eiswagen, die aber auch nur ab und an mal vorbeikommen um innere Abkühlung zu verschaffen!

 

Also ein äußerst unbefriedigender Zustand und das schon über mehr als 10 Jahre!?

Es ist also an der Zeit, dass auch hier die Stadt handelt und für Gastro sorgt, wie sie es auch auf der restlichen „Insel“ getan hat, doch dabei auf den Südteil wohl vergas.

Das mag wohl auch daran liegen, dass der Südteil der Donauinsel als FKK Gebiet gilt und das schon seit Anbeginn der Donauregulierung am Anfang des 20 Jahrhunderts.

Dabei wurde bei der Errichtung der Donauinsel der unterste Teil der Insel auch als FKK Gebiet gekennzeichnet, nachdem sich dort bis dahin die legendäre Hirscheninsel befand, ein Nudistenparadies in der Au!

 

Doch seit Anfang des Jahrhunderts vernachlässigt die Gemeinde den Südteil komplett, hält nur das Nötigste in Stand insbesondere nach der Wallulisobrücke und eben der ehemaligen Hirscheninsel dem heutigem Naturschutzgebiet „Toter Grund“.

 

So verwildert der untere Südteil langsam aber sicher und auch die Besucherzahlen gehen seit Anfang 2000 zwischen „Mosquito Bar“ und Dammhütte zurück, auch auf Grund der fehlenden Gastronomie, aber auch wegen der Forcierung der Wassersportstrecke bis zur Wallulisobrücke. Diese nimmt teils lebensgefährliche Formen an auf Grund der schnittigen schnellen Boote die dort auch am Wochenende unterwegs sind!

 

Wir denken, dass das der falsche Weg ist, denn damit vertreibt man Badegäste und gefährdet die Au des Nationalparks, da Badegäste in diese Auswandern …

Aber auch den vielen Truckern die vom und zum Ölhafen unterwegs sind hat man die Pausenmöglichkeit genommen insbesondere diese „beim Appel“!?

 

Eine Fehlplanung von A bis Z finden wir, denn die Ruderer hätte man auch am Nordteil Ansiedeln können, wo sich auch das Segelzentrum befindet, welches ohnehin nicht wirklich genutzt wird, da alles auf der oberen Alten Donau ist, dies auch weil dort die Infrastruktur vorhanden ist. Also wie so oft eine Fehlplanung der Stadt in den letzten 40 Jahren, aus der man nichts gelernt hat!

 

So will man offenbar auch die Nackten mehr und mehr „vertreiben“, in dem man einfach in deren Bereichen die Infrastruktur rückbaut oder verfallen lässt ….

So auch am Nordteil, wo beispielsweise seit Jahren nicht mehr die Wasserpflanzen gemäht werden, keine Gastro vorhanden ist und auch die Wiesen nicht gepflegt; Stattdessen stellt man Schafe hin und vertreibt so wieder Badegäste und da insbesondere eben die Nackten!?

 

Alles in allem unhaltbare Zustände, wie nicht anders zu erwarten ….

 

E. Weber

 

Fotos:  E. Weber © 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Donauinselfest zweiter Abend

 

Fotos:  H. Dohnal (c) 2019

Donauinselfest am zweiten Tag

 

Fotos: SPÖ (c) DIF 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Ehrung für Michael Heltau im Rathaus

 

Fotos:  M. Sebek (c) 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Wienbilder "Herbst / Winter"

 

Fotos:  (c)  E. Weber, M. Sebek

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

36. Donauinselfest mit Wolfgang Ambros und Acts aus fünf Jahrzehnten Austropop

Förderung österreichischer Musikkultur steht 2019 im Mittelpunkt


Bei einer Pressekonferenz hat heute, Dienstag, SPÖ-Gemeinderätin Barbara Novak erste Höhepunkte aus dem Programm des 36. Donauinselfestes präsentiert. Die diesjährige Ausgabe des größten Gratis-Musikfestivals Europas steht unter dem Motto „Zusammen sind wir Wien“ und findet von 21. bis 23. Juni 2019 statt. Auf 13 Bühnen und 17 Themeninseln werden insgesamt 600 Stunden Programm geboten, 1.500 MitarbeiterInnen sorgen für die Sicherheit und das Wohl der Gäste. Bei entsprechend freundlichem werden drei Millionen Besuche auf der Donauinsel erwartet. Neben dem Musikprogramm mit bekannten Namen gibt es ein umfassendes Kultur- und Fun-Programm für Jung und Alt.

Austropop-Urgestein Wolfgang „Wolferl“ Ambros wird am Samstagabend als Hauptact auftreten, sein Auftritt ist der Höhepunkt des diesjährigen Schwerpunkts, der die heimische Musikkultur in den Mittelpunkt stellt. Austropop ist seit Beginn des Donauinselfestes ein Fixpunkt im Programm. Ebenfalls auf der größten Bühne der Insel wird das österreichische Duo Seiler & Speer am Samstag auftreten. „Beim Donauinselfest liegt die Quote österreichischer Acts regelmäßig über 80 Prozent. Bereits beim ersten Inselfest 1984 heizte S.T.S. dem Publikum ein. Auch 2019 freuen wir uns auf ein geballtes rot-weiß-rotes Line-up - Austropop bringt die Generationen so zusammen wie kein anderes Musikgenre“, so Novak.

 


Info: ©PID-Rathauskorrespondenz
Fotos: ©ManfredSebek

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Der St. Patricsdayumzug vom Schottenstift auf der Frayung ins alte AKH

 

Fotos:  M. Sebek (c) 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

MA 22: Gemeinsam gegen das Artensterben - Stadt setzt zahleiche Maßnahmen

 

Die Wiener Umweltschutzabteilung als österreichische Projektpartnerin beim grenzüberschreitenden EU Projekt CITY NATURE zur Förderung der Biodiversität

 

Wien (OTS) - Der Verlust der Insektenvielfalt ist eine ernst zu nehmende Tatsache, die mittlerweile bei allen Gruppen der Gesellschaft mit Sorge wahrgenommen wird. Wo sind die Wiesen mit den vielen bunten Schmetterlingen geblieben, von denen unsere Eltern und Großeltern immer wieder erzählten?

 

Insekten sind für viele Ökosysteme unverzichtbar, sind sie doch maßgeblich für die Bestäubung und Verbreitung von Pflanzen verantwortlich und dienen anderen Tieren als wichtige Nahrungsgrundlage. Sterben die Insekten aus, bedeutet dies unter anderem auch das Ende unserer Vogelfauna. Die Gründe für das Insektensterben sind von Menschenhand gemacht. Landwirtschaftliche Monokulturen, Pestizideinsatz aber auch die Klimaerwärmung tragen dazu bei, dass die Biodiversität der Insekten bereits seit Jahren drastisch abnimmt.

 

Die Wiener Umweltschutzabteilung setzt in und für Wien unterschiedlichste Maßnahmen, um dem Insektensterben entgegen zu wirken. So wurde bereits im Jahr 2000 das Netzwerk Natur ins Leben gerufen, das Arten- und Lebensraumschutzprogramm der Stadt Wien, welches auch im Wiener Naturschutzgesetz verankert ist.

 

Gebiete mit ökologisch wertvollen Lebensräumen und Artenvielfalt oder solche, die sich durch eine besondere landschaftliche Ausprägung auszeichnen, werden durch die Naturschutzbehörde zu Schutzgebieten erklärt. Inzwischen stehen rund 30% des Wiener Stadtgebiets unter Schutz.

 

Mitmachaktionen, wie der Tag der Artenvielfalt oder ein umfassendes Exkursionsangebot für Schulklassen tragen dazu bei, die Wertigkeit der Biodiversität in der Bevölkerung nachhaltig zu verankern.

 

CITY NATURE – Zur Steigerung der Biodiversität in urbanen Lebensräumen

 

Mit dem Projekt CITY NATURE wird ein neuer Meilenstein zum Schutz der Wiener Biodiversität gesetzt. Gemeinsam mit der Forstverwaltung Bratislava (Mestské lesy v Bratislave) und Daphne, dem slowakischen Institut für angewandte Ökologie, startet die Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 ein dreijähriges Projekt zur Steigerung der Biodiversität in urbanen Lebensräumen in Wien und Bratislava. Mit den strategischen ProjektpartnerInnen MA 42, MA 18, MA 21 und dem Biosphärenpark Wienerwald werden die gesteckten Ziele bestmöglich umgesetzt.

 

Im Laufe der nächsten drei Jahre sind vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit den Leadpartnern aus der Slowakei geplant, die über Artenvielfalt und deren Schutzmöglichkeiten und –maßnahmen informieren sollen sowie zum Mitmachen oder selber umsetzen anregen möchten.

 

So findet am 22. Juni erstmals ein internationaler Tag der Artenvielfalt statt, bei welchem ExpertInnen unter anderem über Wissenswertes rund um Insekten und Gebäudebrüter informieren. Geplant sind auch Sensenmähkurse, bei denen alle, die schon immer einmal eine Sense schwingen wollten, in die richtige Technik eingewiesen werden aber auch wichtige Hintergrundinformationen rund ums händische Mähen und dessen Vorteile erhalten.

 

Neben den Insekten stehen auch die Konsumenten dieser eiweißreichen Nahrung, Fledermäuse und Mehlschwalben im Focus von CITY NATURE.

 

Durch Telemetrie werden die Wochenstuben (Fortpflanzungsstätten) von seltenen Fledermausarten, zum Beispiel vom Großen Mausohr und dem Grauen Langohr erforscht. Darüber hinaus werden die Lebensumstände der Mehlschwalbe in Wien und Bratislava über einen längeren Zeitraum erhoben und analysiert. Im Vordergrund bei diesen Unterfange steht die Ableitung von Schutzstrategien, um den Bestand dieser Arten in Wien und Bratislava langfristig erhalten zu können.

 

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG V-A SK-AT-Kooperationsprogramms durchgeführt, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird.

 

Barbara Reinwein
Öffentlichkeitsarbeiterin
Magistratsabteilung 22

 

www.umweltschutz.wien.at

 

 

 

Fotos:  © PID

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Symbolfoto:  E. Weber (c) 2018
Symbolfoto: E. Weber (c) 2018

Neues Wiener Tierhaltegesetz in Kraft

 

Sima: Für ein Miteinander in unserer Stadt – Bestmöglicher Schutz der Kinder

 

Wien (OTS) - Mit heute, Dienstag, 19. Februar, tritt das neue Wiener Tierhaltegesetz in Kraft. „Mir geht es um den Schutz der Wiener Bevölkerung und vor allem der Kinder in dieser Stadt. Nach dem tragischen Vorfall im September, bei dem ein Kleinkind von einem Rottweiler getötet wurde, haben wir mit der Wiener Polizei sehr rasch ein Sicherheitspaket erarbeitet, dazu zählt die generelle Maulkorbplicht für sogenannte Kampfhunde im öffentlichen Raum. Ich bin froh, dass das breit diskutierte Gesetz nun in Kraft tritt, denn so einen schrecklichen Vorfall darf es in unserer Stadt nie wieder geben“, so Tierschutzstadträtin Ulli Sima. In Wien gibt es rund 3.300 Listenhunde, insgesamt sind in Wien 55.000 Hunde gemeldet.

 

Sachkundenachweis für alle neuen HundehalterInnen ab 1. Juli

 

Sima setzt auf ein Miteinander von Mensch und Hund in der Stadt und dazu braucht es klare Regeln.

 

  • Für Listenhunde gilt Maulkorb- und Leinenpflicht im öffentlichen Raum
  • In umzäunten Hundezonen dürfen sie sich ohne Maulkorb bewegen, in Hundeauslaufzonen mit Maulkorb, aber ohne Leine
  • Für Halter von Listenhunden gilt eine 0,5 Promille-Alkohol-Grenze, wenn sie den Hund auf der Straße führen.
  • Beim verpflichtenden Hundeführschein, der in Wien seit 2010 gilt, gibt es auch Veränderungen:
  • Listenhundehalter müssen künftig 2 Jahre nach Prüfung erneut zu einer Wiederholung der Prüfung antreten, da das Tier dann ausgewachsen ist.
  • HundeführscheinprüferInnen können aber schon davor Wiederholungsprüfungen, Trainingseinheiten und Schulungen anordnen, wenn sie merken, dass der Halter sein Tier nicht in Griff hat.
  • Ganz unabhängig von der Hunderasse wird bei bissigen Hunden ein behördlicher Hundeführschein vorgeschrieben.
  • Vor Antritt zur Prüfung ist die Absolvierung einer 10stündigen Trainingseinheit bei einem tierschutzqualifiziertem Hundetrainer vorzuweisen.
  • Neu ist auch, dass ab 1. Juli die HalterInnen aller Hunde bei der Neuanschaffung eines Hundes einen Sachkundenachweis erlangen müssen, wie es in anderen Bundesländern wie Steiermark oder Oberösterreich schon länger üblich ist. In einem Kurs erfahren neue HundehalterInnen alles was für die Haltung ihres Vierbeiners wichtig ist – das reicht von den gesetzlichen Bestimmungen über die Gefahren des Welpenhandels bis hin zur richtigen Pflege des Tieres.
  • „Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen, wie sinnvoll so ein Kurs vor Anschaffung eines Tieres ist. Er fördert sicher das bessere Miteinander von Mensch und Hund in der Stadt“, so Sima.

 

Breites Angebot für Hundehalter in Wien – Präventivmaßnahmen und „Schulstunden“ mit Hund

 

  • In Wien gibt es für HundehalterInnen ein breites Angebot an Hundezonen und Hundeauslaufzonen, konkret sind es aktuell 194 Hundeausläufe und Hundezonen mit rund 1,3 Mio. m2, die den Vierbeinern zur Verfügung stehen.
  • Damit Hundehalterinnen und Hundehalter mit ihrem Vierbeiner Alltagssituationen gut meistern können und als Team noch besser zusammenwachsen, bietet die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) seit vielen Jahren den freiwilligen Hundeführschein an. Wer die Prüfung erfolgreich absolviert hat, bekommt die Hundeabgabe (72 Euro) für ein Jahr erstattet.
  • Wien setzt auf Bewusstseinsbildung in Sachen Tiere schon ab dem Kindesalter. So unterstützt die Stadt Wien „Schulstunden der besonderen Art“ im Zuge der Umweltbildung, im Rahmen von „Sicherheitspädagogische Tagen“ in den Volksschulen. Auch in den Kindergärten gibt es Aufklärung zur „Sprache“ der Hunde. Die Kinder lernen bei beiden Modellen richtiges Verhalten gegenüber Hunden, alles über die Vermeidung von Gefahren- und Konfliktsituationen und respektvollen und sicheren Umgang mit Hunden.

 

Anita Voraberger
Mediensprecherin StRin Ulli Sima
Telefon: 01 4000-81353
E-Mail:
anita.voraberger@wien.gv.at

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Foto:  E. Weber (c) 2019
Foto: E. Weber (c) 2019

Keine Verbesserung bei Barrierefreiheit auf Wiener Einkaufsstraßen

 

Aktuelle ÖZIV-Einkaufsstraßenstudie mit ernüchternden Ergebnissen

 

Wien (OTS) - Laut BGStG (Behindertengleichstellungs-Gesetz) müssen seit dem Jahr 2016, nach einer 10-jährigen Übergangsfrist, alle öffentlich zugänglichen Geschäftslokale barrierefrei sein. Das bedeutet unter anderem stufenlosen Zugang. In einer aktuellen Studie des ÖZIV Bundesverbands zeigt sich: im Vergleich zur letzten Studie hat sich auf den Wiener Einkaufsstraßen in Sachen „Zugänglichkeit für Alle“ so gut wie nichts verbessert.

 

Bereits zum dritten Mal untersuchte der ÖZIV die Barrierefreiheit von Geschäftslokalen auf den wichtigsten Wiener Einkaufsstraßen (beispielsweise Mariahilfer Straße, Kärntner Straße und Graben, Landstraße, Josefstädter Straße usw.). Besonderes Augenmerk wurde auf einen stufenlosen Zugang zu den Geschäftslokalen gelegt. Ernüchterndes Ergebnis: weniger als die Hälfte (nämlich nur 44,6%) der Geschäfte waren stufenlos zugänglich, bei rund jedem zehnten Lokal waren sogar zwei oder mehr Stufen zu überwinden. Im Vergleich zur letzten im Jahr 2016 durchgeführten Studie gab es so gut wie keine Verbesserung (44,5% der Lokale waren 2016 stufenlos erreichbar). Im Jahr 2014 war die stufenose Zugänglichkeit bei 41,3% gelegen.

 

Mariahilfer Straße top – Josefstädter Straße flop

 

Die Studie brachte große Unterschiede auf den unterschiedlichen Einkaufsstraßen zutage. In der Mariahilfer Straße gab es mit 71,5% stufenlosen Eingängen das beste Ergebnis. Danach folgt die Favoritenstraße mit 68,5% stufenlosen Eingängen. In der Kärntner Straße und am Graben waren 59,8% der Geschäfte stufenlos zugänglich. Das schlechteste Ergebnis gibt es in der Josefstädter Straße mit nur 24,5% stufenlos zugänglichen Geschäften. Dicht gefolgt von der Ottakringer Straße mit nur 26,8% stufenlos zugänglichen Geschäften und der Alser Straße mit nur 27,3% stufenlos zugänglichen Geschäften. Das bedeutet in diesem Zusammenhang, nicht einmal jedes dritte Geschäft war stufenlos zugänglich. Hier sollte das Bewusstsein bezüglich der vorgeschriebenen Barrierefreiheit drastisch erhöht werden.

 

Im Branchenvergleich zeigte sich einmal mehr, dass Einkaufszentren (mit 100% stufenlosen Eingängen) besonders gut abschnitten. Immerhin drei Viertel der Apotheken (74,1%) waren stufenlos zu betreten, auch Banken und Geschäfte für Heilmittelbedarf waren auf den vorderen Plätzen zu finden. Schwach schnitten Fachhandelsgeschäfte, Mode und auch Gasthäuser/Hotels ab. Besonders schlechte Ergebnisse gab es auch in der Branche „Körperpflege“, in der viele Friseure erfasst wurden. Hier war nur ein Fünftel der Geschäfte stufenlos zugänglich.

 

Fast 2.000 Geschäftslokale berücksichtigt

 

Erhoben wurden die Daten im Zeitraum von September bis Dezember 2018. Die Bewertungen von 1.837 Geschäftslokalen in den Wiener Einkaufsstraßen flossen in die Studie ein, die vom Team ÖZIV ACCESS beim ÖZIV Bundesverband erstellt wurde.

 

Fazit der Studie: von vollständiger Barrierefreiheit in Einkaufsstraßen sind wir nach wie vor weit entfernt, obwohl das Gesetz hier längst anderes vorsieht. Die Einkaufsstraßen wären gut beraten, hier endlich tätig zu werden und barrierefreien Einkauf für alle möglich zu machen. Dies würde auch Sinn machen, um neue Kund*innen zu gewinnen – vor allem in Konkurrenz zu Einkaufszentren, in denen der stufenlose Zugang bereits zu 100% gegeben ist. Besonders enttäuschend ist, dass sich seit der Erhebung von 2016 so gut wie keine Verbesserung ergeben hat. Im Laufe des Jahres 2019 sind Erhebungen in Landeshauptstädten geplant – 2020 wird eine neuerliche Ergebung in Wien durchgeführt. Die gesamte Studie 2018 kann beim ÖZIV Bundesverband angefordert werden.

 

Über den ÖZIV

 

Der ÖZIV ist ein seit 1962 tätiger Behindertenverein, dessen Mitgliedsorganisationen selbständige Vereine in den einzelnen Bundesländern sind. Der in Wien angesiedelte ÖZIV Bundesverband versteht sich als Interessenvertretung, die auch inklusive Angebote im Sinne der UN-Konvention umsetzt. Die rund 25.000 Mitglieder werden von Landes- und Bezirksorganisationen betreut, welche je nach regionalem Bedarf unterschiedliche Angebote haben. Das Team von ÖZIV ACCESS beim ÖZIV Bundesverband bietet Bauberatung für solche Fälle an.

 

ÖZIV Bundesverband
Mag. Hansjörg Nagelschmidt
Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Sympolbild: (c) WVB 2019
Sympolbild: (c) WVB 2019

Mehr Flexity, Baustart X-Wagen, neue Busse

 

Bei der Modernisierung unseres Fuhrparks machen wir heuer Riesenschritte.

 

Mehr Flexity für Wien

 

Zu den beiden Flexity-Bims, die bislang im Einsatz sind, kommen bis Ende des Jahres 16 weitere neue Garnituren dazu. Sie werden auf den Linien 6, 67 und 71 unterwegs sein.

 

Die moderne Niederflur-Bim ist für 211 Fahrgäste konzipiert und spielt alle Stückerl: von acht Kinderwagenplätzen über zwei Rollstuhlplätze bis hin zur voll digitalisierten Fahrgastinformation.

 

Bis 2025 werden insgesamt 119 neue Modelle in Wien unterwegs sein und für noch mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr sorgen. Sie ersetzen sukzessive die alten Hochflur-Garnituren.

 

X-Wagen geht in Produktion

 

Eine neue U-Bahn-Linie braucht natürlich auch neue Fahrzeuge: Noch im Frühjahr starten die Arbeiten am ersten Zug der neuen U-Bahn-Generation im Siemens-Werk in Simmering.

 

Der „X-Wagen“ kann sowohl mit Fahrpersonal als auch vollautomatisch fahren. Er wird daher schon auf den Linien U1 bis U4 im Einsatz sein, bevor die erste vollautomatische U-Bahn-Linie U5 in Betrieb geht.

 

Busflotte komplett erneuert und umweltfreundlich

 

Bis Ende des Jahres bekommen wir noch 12 Normalbusse, 33 Gelenkbusse und 19 XL-Busse. Dann ist die Erneuerung unserer Busflotte abgeschlossen und ausschließlich umweltfreundliche EURO-6 Mercedes-Busse sind im Einsatz.

 

Zukunftsprojekt autonom fahrender Bus

 

Und in der Seestadt schreiben die Wiener Linien Mobilitätsgeschichte: Ein breit aufgestelltes Konsortium erforscht im Rahmen des Zukunftsprojekts „Autonome Öffi-Busse“ zwei elektrisch betriebene, autonom fahrende Busse.

 

Die Tests laufen seit Monaten, ab dem Frühjahr sind die Busse dann im Testbetrieb mit Fahrgästen unterwegs: auf einer zwei Kilometer langen Strecke rund um die U2-Station Seestadt.

 

Wiener Linien © 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Symbolfoto: (c) E. Weber
Symbolfoto: (c) E. Weber

MA 45 warnt: Eislaufen auf Naturgewässern ist lebensgefährlich!

 

Eisdecke auf Alter Donau ist sehr dünn und Lückenhaft!

 

Wien (OTS) - Klirrende Kälte bringt uns derzeit Tage, an denen die Temperatur auch tagsüber deutlich unter Null bleibt. Das lässt auch die Alte Donau und andere stehende Wiener Naturgewässer zufrieren. Doch Achtung – der Schein trügt: Die Eisdecke auf der Alten Donau und auf anderen Naturgewässern ist derzeit nur wenige Zentimeter dünn! Und auch wenn die Kältewelle in Wien die Eisdecke in den nächsten Tagen stärker wachsen lässt ist das Eislaufen auf Naturgewässern ein großes Risiko und ist lebensgefährlich! Besonders kritisch sind Gewässer mit eisfreien Stellen sowie Gewässer mit Strömungen.

 

Die MA 45 (Wiener Gewässer) warnt daher wie jedes Jahr ausdrücklich vor dem Betreten der Eisflächen auf Naturgewässern. Gerade die Alte Donau weist durch ihre warmen Grundwasserströme eine besonders unberechenbare Eisstärke auf: „Auch wenn das Eislaufen auf Naturgewässern sehr reizvoll ist – die Gefahr, auf Natureis einzubrechen, ist groß. Die Eisbildung auf Naturgewässern ist sehr schwer einzuschätzen, da sie nicht nur von der Lufttemperatur, sondern auch von Grundwasserströmungen und anderen Faktoren abhängig ist“, warnt Gerald Loew, Leiter der MA 45 – Wiener Gewässer. Wie gefährlich das Betreten zugefrorener Naturgewässer ist, zeigt auch der aktuelle Fall eine Frau und ihres Hundes die gestern am Kaiserwasser eingebrochen sind. Sie hatten großes Glück und konnten von Feuerwehrtauchern gerettet werden.

 

Grundwasserströmungen als Gefahrenquelle

 

Stehende Gewässer wie die Alte Donau und die Neue Donau werden hauptsächlich durch Grundwasserzuflüsse gespeist. Unabhängig von der Lufttemperatur, also auch bei extrem kaltem Wetter, ist dieses Grundwasser durchschnittlich rund sieben Grad Celsius warm. Es strömt an den verschiedensten Stellen in die Gewässer ein. Durch die Erwärmung von unten ist die Eisdecke deshalb an diesen Stellen besonders dünn. Weitere Gefahren stellen Wasserspiegelschwankungen sowie offene Stellen im Eis unter Brücken und bei Pfeilern dar. Aufgrund dieser Risiken rät Loew vom Eislaufen auf den gefrorenen Gewässern Wiens dringend ab: „Auch wir als Experten können wegen der vielfältigen Einflüsse keine sicheren Angaben zur Eisstärke machen“. Ein Unfall kann lebensbedrohlich sein: Die Alte Donau ist bis zu vier Meter, die Neue Donau bis zu sieben Meter tief.

 

Sicheres Eislaufvergnügen auf den Wiener Eislaufplätzen

 

Ein sicheres Vergnügen bieten hingegen die Wiener Eislaufplätze und der beliebte 9.000 m² große Wiener Eistraum am Rathausplatz, der noch bis 3. März geöffnet ist. Erstmals gibt es dort heuer mit dem „Sky Rink“ ein besonderes Highlight: Eislaufen auf zwei Etagen!

 

Infos zum Wiener Eistraum und den Wiener Eislaufplätzen gibt es hier:

 

 

Mathilde Urban
Öffentlichkeitsarbeit
MA 45 – Wiener Gewässer

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Fotos von der Silvesternacht in der City

 

Fotos:  D. Muhr (c) 2019

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Der erste richtige Scheefall im Frühwinter

1.Dezember.2018

 

Fotos:  E. Weber (c) 2018

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Wien im Herbst - Winter 2017 / 18

 

Fotos: E. Weber / M. Sebek / ÖBH  (c)  2017/18

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Ein schweres Gewitter zog im August 2018 über Wien

 

Überschwemmt Straßen und Keller waren die Folge

 

Fotos:  E. Weber (c) 2018

Kommentar schreiben

Kommentare: 0